2015 - Tirol ( Pfunds )

Dauer der Tour: 8 Tage
Gesamtstrecke: 3253 km
gefahrene Kilometer mit dem Auto: 1562
gefahrene Kilometer mit dem Motorrad: 1691

Ich weiß .... mir kann man es einfach nicht Recht machen.
Nein, nach den Schwarzwälder Wasserspielen 2014 beschwere ich mich nicht wirklich mehr übers Wetter.
Aber hätten es direkt weit über 30 Grad sein müssen ?

Es war eine fast perfekte Woche, die wir in Pfunds im Appart Collina verbringen durften. An dieser Stelle viele liebe Grüße an Michaela, Daniel und die süsse 7-Monate-junge Elena !

1. Tag "Anreise mit dem Auto" 778 Kilometer
Essen -> Wuppertal -> Köln -> Limburg -> Wiesbaden -> Darmstadt -> Mannheim -> Heilbronn -> Stuttgart -> Ulm -> Kempten -> Füssen -> Fernpass -> Imst -> Landeck -> Pfunds

Was für eine Nacht !
Gestern war der bisher heißeste Tag des Jahres, an Schlaf war daher nicht zu denken. Aufgrund der Wettervorhersage verzurrten wir die Bikes in einer „Nachtschicht“, bereits Freitag um 23 Uhr waren wir abfahrbereit.

Nach besagter, sehr mäßiger Nacht ging es Sonntag Morgen um 5 Uhr los. Na ja fast ...
Freitag beim Verladen fiel uns unser defektes Stützrad auf, Frank besorgte Samstag rasch ein neues und binnen Minuten war es eingebaut.

Zwanzig nach 5 ging es dann auf die Reise, aufgrund der Sommerferien und des gesperrten Arlbergtunnels richteten wir uns auf eine zähe Anreise ein.
Wir kamen zunächst zügig voran und erreichten schnell das Darmstädter Kreuz. Da die A5 wegen „Blows Up’s“ und Brückenbauarbeiten teilweise gesperrt war, entschieden wir uns für die marginal längere Route über die A67, A6 und die A81.

Aber was heißt wir kamen zunächst zügig voran.... zu unserer Überraschung ging es genauso zügig weiter. Selbst am Fernpass konnte der Tiguan ungebremst die ganze Kraft entfalten. So war es gerade mal 15 Uhr als wir bei über 33 Grad unsere Motorräder vom Hänger schieben konnten. Dabei wurden wir erst mal genauestens von unten bis oben gemustert, von der kleinen Elena, 7 Monate jung, aber schon sehr neugierig.
Glückwunsch nochmal an dieser Stelle an Michaela & Daniel vom Appart Collina.

  • Abfahrt
  • Abfahrt
  • Highline 179 bei Reutte
  • Highline 179 bei Reutte

2. Tag "Vorarlberg" 345 Kilometer
Pfunds -> Prutz -> Landecker Tunnel -> Sankt Anton am Arlberg -> Arlbergpass -> Flexenpass -> Warth -> Hochtannbergpass -> Damüls -> Furkajoch -> Übersaxen -> Bludenz -> Brandner Tal -> Bludenz -> Bartholomäberg Panoramastraße -> Silvretta Hochalpenstraße -> Bieler Höhe -> Kappl -> Perfuchsberg -> Landeck -> Ried im Oberinntal -> Pfunds

Zum gemütlichen Einschwingen wählten wir eine Runde namens „Vorarlberg“, nicht die höchste Ansammlung von Alpenstraßen, aber dafür eine sehr kurvige und launige Streckenführung.

Das Wetter war perfekt, wir verschoben das Einkaufen auf den Abend und machten uns zeitig auf den Weg.
Zunächst ging es durch den mautpflichtigen Landecker Tunnel und der Autobahn A12 Richtung Arlbergpass. Da der Arlbergtunnel bis November 2015 saniert wird, quält der sämtliche Fernverkehr sich über den Arlbergpass. Natürlich war es recht voll, dennoch hatten wir Schlimmeres erwartet. Kurz vor Stuben war der Spuk vorbei und wir fuhren über den mit tollen Galerien gespickten Flexenpass und den landschaftlich sehr schön angelegten Hochtannbergpass Richtung Damüls.

Das knackige Furkajoch ist einfach ein Muss für jeden Biker, uns zumindest macht es jedes Mal eine Menge Spaß den kurzen, knackigen Anstieg zur Passhöhe hinaufzufliegen.
Weiter ging es durchs Montafon ehe wir bei Bludenz ins Brandner Tal abbogen. Dieses Seitental ist Montafons führt zur Lünersee-Bergbahn und sollte nicht nur im Winter beachtet werden, ein Abstecher mit dem Motorrad lohnt sich allemal.

Letzte Station des heutigen Tages war die Silvretta-Hochalpenstraße. Dadurch dass der Tag relativ fortgeschritten war herrschte hier kaum Verkehr. Leider bremst die Geschwindigkeitsbegrenzung den Biker hier ein, aber dennoch ist die Silvretta eine fahrerisches und landschaftliches Highlight.

Zum ausgiebigen Einkaufen blieb heute nicht viel Zeit, wir füllten unsere Tankrucksäcke mit dem Nötigsten und blickten beim Abendessen im Gasthof Traube auf einen nahezu perfekten Tag zurück.

  • Pfunds
  • Arlbergpass
  • Arlbergpass
  • Arlbergpass
  • Flexenpass
  • Flexenpass
  • Flexenpass
  • Flexenpass
  • Flexenpass
  • Hochtannbergpass
  • Furkajoch
  • Furkajoch
  • Brandner Tal
  • Brandner Tal
  • Brandner Tal
  • Brandner Tal
  • Silvretta Hochalpenstrasse
  • Silvretta Hochalpenstrasse
  • Bieler Höhe
  • Bieler Höhe
  • Bieler Höhe
  • Bieler Höhe
  • Silvretta Hochalpenstrasse
  • Tobadill
  • Tobadill

3. Tag "Schweiz" 346 Kilometer
Pfunds -> Finstermünzpass -> Reschenpass -> Müstair -> Ofenpass -> Zernez -> Flüelapass -> Davos -> Alvaneu -> Albulapass -> Samedan -> Berninapass -> Passo di Livigno -> Passo di Foscagno -> Bormio -> Stilfser Joch Südrampe -> Umbrailpass -> Müstair -> Reschenpass -> Finstermünzpass -> Pfunds

Unglaublich aber wahr ... der Wettergott hat – ob des letzten Jahres - anscheinend einiges wieder gut zu machen. Auch heute herrschten perfekte Bedingungen, nicht so heiß wie gestern ... aber das ist ja beim Motorradfahren nicht unbedingt ein Nachteil.

Wie gestern wollten wir nach dem Frühstück keine Zeit verlieren und starteten in Richtung Schweizer Grenze. Ja, ich bekenne mich hiermit offiziell als Anhänger der Schweizer Berge ... nicht ganz billig, aber landschaftlich ein Knaller !
Auch die Streckenführung war ein Knaller – zunächst fuhren wir aber schnurstracks am Reschensee vorbei nach Müstair. Nun ging es mitten in den Schweizer Nationalpark, dem ältesten Nationalpark in den Alpen.
Wenn man auf dem sehr gut ausgebauten Ofenpass eine freie Fahrt erwischt, bekommt man das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht. Gleiches gilt für den anschließenden Flüelapass, auf dessen Passhöhe sich eine tolle Landschaft bietet.

Über Davos und Alvaneu erreichen wir den 2312 Meter hohen Albulapass, dessen Hospiz zum Verweilen einlädt. Das Highlight auf dem Berninapass ist natürlich die zum Unesco Weltkulturerbe gehörende Berninabahn. Es ist schon atemberaubend wie sie sich über die Passhöhe schlängelt, mit bis zu sieben Prozent Neigung ist die Berninabahn eine der steilsten Adhäsionsbahnen der Welt.
Die nun folgenden Straßen sprechen eigentlich für sich – Kurvenspaß ohne Ende. Der Reihe nach waren das Forcola di Livigno, Passo di Foscagno, Stilfser Joch Südrampe und der Umbrailpass.

Am Ende des Tages blickten wir auf spaßige 346 Kilometer zurück, auch ein kurzer Schauer auf dem Heimweg konnte den Eindruck des Tages nicht schmählern. Wie gestern blieb auch heute kaum Zeit zum Einkaufen, aber in die Tankrucksäcke passt so einiges hinein …

  • Müstair
  • Ofenpass
  • Ofenpass
  • Ofenpass
  • Ofenpass
  • Flüelapass
  • Flüelapass
  • Flüelapass
  • Flüelapass
  • Flüelapass
  • bei Alvaneu
  • bei Bergün
  • Albulapass
  • Albulapass
  • Albulapass
  • Albulapass
  • Berninapass
  • Berninapass
  • Berninapass
  • Berninapass
  • Berninapass
  • Berninapass
  • Berninapass
  • Berninapass
  • Passo di Foscagno
  • Passo di Foscagno
  • Passo di Foscagno
  • bei Bormio
  • bei Bormio
  • bei Bormio
  • Stilfser Joch
  • Stilfser Joch
  • Stilfser Joch
  • Umbrailpass
  • Umbrailpass

4. Tag "Ruhetag"

Für den heutigen Mittwoch waren, ob der Hitze der letzten Tage, einige Gewitter vorher gesagt. Wir entschieden uns bereits am Vorabend einen Ruhetag einzulegen, der Regenguss auf dem Heimweg vom örtlichen Biergarten bestätigte unser Vorhaben.
So ließen wir es am Dienstag Abend etwas krachen, und beim Ausspielen des Tirol-Cups auf der PS4 wurde das ein oder andere Bierchen mehr geleert als sonst.

Am Mittwoch Morgen dann war von Regen und Gewitter zunächst nichts zu sehen, sollten selbst die Einheimischen sich getäuscht haben ? Wir nutzen die Gelegenheit zum ausgiebigen Einkaufen, denn ab Morgen war wieder Motorradfahren angesagt.

Während des verspäteten, reichhaltigen Frühstücks schmiedeten wir dann doch noch Pläne eine kurze Runde zu drehen. Kaum zu Ende gedacht fing es ordentlich an zu regnen und zu gewittern – Endlich ... also doch alles richtig gemacht !

Wir widmeten uns wieder unserem selbst kreierten Tirol-Cup und ließen den Tag gemütlich ausklingen.

5. Tag "Bayern" 381 Kilometer
Pfunds -> Landecker Tunnel -> Telfs -> Scharnitz -> Mittenwald -> Wallgau -> Vorderriss -> Jachenau -> Walchensee -> Kesselbergstraße -> Oberau -> Ammersattel -> Plansee -> Berwanger Sattel -> Namlostal -> Kelmer Sattel -> Hahntennjoch -> Imst -> Piller Höhe -> Kauns -> Pfunds

Der Regen war vorbei und, um es vorweg zu nehmen, das blieb auch bis zum Urlaubsende so.
Der Weg führte uns heute zurück nach Deutschland, die Strecke zum Walchensee und dann zurück über den Plansee und das Namlostal ist einfach ein Hit, aber alles der Reihe nach …
Um keine Zeit zu verlieren ging es über die Autobahn bis Telfs, via Scharnitz und Mittenwald erreichten wir schnell Wallgau, dem Geburtsort von Biathlon-Star Magdalena Neuner. Hier habe ich eine kleine Schleife eingebaut, kurz vorm Walchensee ging es rechts ab zum Sylvensteinsee.

Doch unsere Fahrt wurde jäh gestoppt ! Was war das ? Eine Mautstelle ? Was ist denn da an mir vorbeigegangen ?
Die Straße zwischen Wallgau und Vorderriss ist Teil der Deutschen Alpenstraße und führt durch eine wunderschöne Landschaft direkt an der Isar entlang. Da die Maut mit 4 Euro relativ überschaubar ist, ist diese Strecke bedenkenlos zu empfehlen, fast ein „must have“ in dieser Region. Auch der Fahrspaß kommt hier nicht zu kurz.

Nach dem wunderschönen Sylvensteinsee fuhren wir Richtung Jachenau und somit zurück zum Walchensee. Wir hatten ein Déjà Vu, denn wieder standen wir unverhofft vor einer Mautstelle. Schnell stellte sich aber heraus dass unsere erworbene Tageskarte für die Fahrt von Jachenau nach Einsiedl ebenfalls gültig war. Selbst wenn nicht, hätte ich für die Fahrt entlang am Südufer des Walchensees gerne erneut ein paar Euro berappt. Zugegeben - Fahrspaß kommt hier deutlich weniger auf als vorhin im Isartal, aber landschaftlich gibt es wohl kaum was schöneres in Bayern.

Nächste Station war die Kesselbergstraße und der Kochelsee. Über die Straße habe ich schon an anderer Stelle ausgiebig berichtet, trotz der Geschwindigkeitsbeschränkung kann man auch hier Spaß haben. Wir hatten es leider nicht, denn die vor uns fahrenden PKW erklärten das Gebiet kurzerhand zur 30er-Zone. Überholen war ob des starken Verkehrs auch nicht drin – na ja, mal gewinnt man und mal verliert man eben.
Durchs Oberammergau fuhren wir weiter zur Planseestraße, die – wie immer – ein Funkeln in die Augen brachte.
Wie eine Perlenkette reihten sich nun die sehr flüssig zu fahrenden Kurven des Berwanger Sattel, Namlostal und Kelmer Sattel auf. Perfekte Straßen, kaum Gegenverkehr, Kurven ohne Ende ... ich gerate wieder ins Schwärmen. Auch auf dem abschließenden Hahntennjoch konnten wir es gut angehen lassen. Wir waren spät dran, was aber den Vorteil von einer gewissen Leere auf dem sonst ordentlich befahrenen Pass einbrachte.

Glücklich und zufrieden kehrten wir nach über 380 Kilometer in unser Domizil zurück.
Ein schnelles Bierchen, duschen und ab ins P3 nach Pfunds – Pizzeria, Postgarten, Pub – kann man so machen !

  • bei Vorderriss
  • bei Vorderriss
  • bei Vorderriss
  • bei Vorderriss
  • Sylvensteinstausee
  • Sylvensteinstausee
  • Sylvensteinstausee
  • Sylvensteinstausee
  • Walchensee
  • Walchensee
  • Walchensee
  • Walchensee
  • Kochelsee
  • Kochelsee
  • Kesselbergstrasse
  • Plansee
  • Plansee
  • Namlostal
  • bei Bschlabs
  • bei Bschlabs
  • bei Bschlabs
  • Hahntennjoch
  • Hahntennjoch
  • Hahntennjoch
  • Hahntennjoch
  • Hahntennjoch
  • Hahntennjoch
  • Hahntennjoch
  • Hahntennjoch
  • Hahntennjoch

6. Tag "Oetztal" 372 Kilometer
Pfunds -> Piller Höhe -> Wenns -> Roppen -> Oetz -> Sölden -> Oetztaler Gletscherstraße -> Sölden -> Timmelsjoch -> Jaufenpass -> Sterzing -> Brennerpass -> Matrei am Brenner -> Innsbruck -> Kematen in Tirol -> Sellrain -> Kühtaisattel -> Silzer Sattel -> Landecker Tunnel -> Ried im Oberinntal -> Pfunds

Heute stand unsere letzte lange Tagestour auf dem Programm, diese wollten wir mit ordentlichen Höhenmetern garnieren. Gleich 4 Zweitausender warten darauf von uns bezwungen zu werden.

Die Piller Höhe führte uns zunächst auf 1558 Meter, zum gemütlichen Einfahren am Morgen also perfekt. Sie gilt noch als Geheimtipp, die Strecke führt überwiegend durch den Wald und verkehrstechnisch ist hier wirklich wenig los. Mit der nun folgenden Oetztaler Gletscherstraße betreten wir mal wieder etwas Neuland, schließlich muss sich die Sammlung der gefahren Pässe ja füllen. Direkt in Sölden geht es rechts ab auf die höchste asphaltierte Straße im Ostalpenraum, nach einigen Kurven wird eine Maut von 5,50 Euro fällig.

Der Abzweig zum Rettenbachgletscher war leider gesperrt, so blieb uns „nur“ die Fahrt zum Tiefenbachferner. Kurz vorm Gletscher wartete mit dem 1,8 Kilometer langen Rosi-Mittermeier-Tunnel der höchste Straßentunnel Europas auf uns. Vom Parkplatz des Tiefenbachgletschers bietet sich ein fantastischer Blick, die Fahrt hier hinauf hat sich wirklich gelohnt. Vorsicht, im Tunnel ist entweder mit Eis und losen Steinhaufen zu rechnen.

Bisher war es auf den Straßen recht ruhig, aber ab dem Timmelsjoch rechneten wir mit dem Schlimmsten. Hinter der Mautstelle sieht es meist aus wie in einer Boxengasse, aber heute war hier bei diesem perfekten Wetter überraschender Weise wenig los. Also, Kameras anmachen und los geht’s !
Wir erwischten eine perfekte Auffahrt und hielten natürlich für das obligatorische Passhöhen-Foto oben an. Es ging nahtlos weiter, nächste Station war der knapp 2100 Meter hohe Jaufenpass. Der gewohnte Fahrspaß kam hier aber nur bedingt auf, zu schlecht war der Straßenzustand in diesem Jahr. Krönung des ganzen war eine Ampelbaustelle direkt auf der Passhöhe. Frank’s Gesicht war zu entnehmen, dass er in diesem Moment lieber mit der GS hier wäre als mit der Bandit ... aber nur für diesen einen Moment !

Über die schöne alte Brennerstraße fuhren wir Richtung Innsbruck. Aufgrund einer Vollsperrung in Kematen – hier hat vor einigen Tagen ein fürchterliches Gewitter gewütet – mussten wir eine kleine Schleife zum Kühtaisattel fahren. Dank des österreichischen Automobilclubs OEAMTC, der uns per Mail über den genauen Zustand im Sellraintal informierte, kamen wir prima voran.

Die letzte Station des heutigen Tages war als der Kühtaisattel, aber nur in der Reihenfolge, fahrerisch liegt er ganz weit vorne. Aber Obacht, immer die Hand am Bremshebel halten, es gibt wohl ein echtes Problem wenn man plötzlich mit Vollgas in eine Kuh kracht – mit den freilaufenden Milchspendern ist hier nämlich jederzeit zu rechnen. Eine Pause am Stausee oben, bei untergehender Sonne ... es kann kaum was schöneres geben, ein toller Abschluss eines fantastischen Tages.

Es folgte noch der kleine, aber feine Silzer Sattel ( auch Ochsengarten genannt ), dann ging es über die Autobahn und den Landecker Tunnel wieder zurück ins Oberinntal.

  • Piller Höhe
  • Piller Höhe
  • Piller Höhe
  • bei Roppen
  • Ötztaler Gletscherstrasse
  • Ötztaler Gletscherstrasse
  • Ötztaler Gletscherstrasse
  • Ötztaler Gletscherstrasse
  • Ötztaler Gletscherstrasse
  • Ötztaler Gletscherstrasse
  • Ötztaler Gletscherstrasse
  • Ötztaler Gletscherstrasse
  • Ötztaler Gletscherstrasse
  • Ötztaler Gletscherstrasse
  • Ötztaler Gletscherstrasse
  • Timmelsjoch
  • Timmelsjoch
  • Timmelsjoch
  • Timmelsjoch
  • Timmelsjoch
  • Timmelsjoch
  • Timmelsjoch
  • Timmelsjoch
  • Timmelsjoch
  • Timmelsjoch
  • Timmelsjoch
  • Timmelsjoch
  • Jaufenpass
  • Jaufenpass
  • Jaufenpass
  • Jaufenpass
  • Jaufenpass
  • Jaufenpass
  • Jaufenpass
  • Innsbruck Bergiselschanze
  • Speicher Längental
  • Speicher Längental
  • Speicher Längental
  • Kühtaisattel
  • Speicher Längental

7. Tag "Schweiz 2.0" 247 Kilometer
Pfunds -> Finstermünzpass -> Reschenpass -> Müstair -> Ofenpass -> Zernez -> Albulapass -> Alvaneu -> Davos -> Flüelapass -> Susch -> Martina -> Pfunds

Aufstehen - Frühstücken - Abschlussrunde - Sacken packen - Motorräder verladen - Abendessen - Schlafen ... Das ist die Kurzübersicht unseres letzten Tages.

Beim Frühstück entschieden wir uns kurzfristig gegen die Kaunertaler Gletscherstraße und kreierten flugs eine 250-Kilometer-Runde durch die Schweiz. Sicher, die Strecke kannten wir schon vom Dienstag, aber den Albula und den Flüela fuhren wir dieses Mal von der anderen Seite an.

Es war im Allgemeinen voller als die letzten Tage, auf der Bundesstraße herrschte An- und Abreiseverkehr, auf den Pässen übten die Radfahrer für den am Sonntag stattfindenden Engadiner Radmarathon und zum ersten Male waren auch einige Biker unterwegs, die ihr Hirn wohl nur unter der Woche nutzen -:)
Alles in allem war es eine kurze, intensive und flüssige Runde - genau das Richtige zum Tourende.

Wieder in Pfunds angekommen, ließen wir die Motoren abkühlen und verzurrten die Bikes sicher auf dem Hänger. Nach dem letzten Abendmahl beendeten wir auf der PlayStation unser Turnier, dann ging es zeitig ins Bett.

  • Finstermünzpass
  • Finstermünzpass
  • Reschensee
  • Reschensee
  • Ofenpass
  • Ofenpass
  • Albulapass
  • Albulapass
  • Albulapass
  • bei Davos-Frauenkirch
  • bei Davos-Frauenkirch
  • Flüelapass
  • Flüelapass
  • bei Martina
  • bei Martina
  • bei Martina
  • Finstermünzpass
  • Finstermünzpass
  • Finstermünzpass
  • Finstermünzpass

8. Tag "Abreise mit dem Auto" 784 Kilometer
Pfunds -> Landecker Tunnel -> Imst -> Fernpass -> Füssen -> Kempten -> Ulm -> Stuttgart -> Heilbronn -> Mannheim -> Darmstadt -> Wiesbaden -> Limburg -> Köln -> Wuppertal -> Essen

Als um halb 5 der Wecker ging mussten wir uns schon ordentlich schütteln. Aber vor uns lagen 780 Kilometer und da Morgen das Arbeitsleben direkt wieder begann wollten wir zum einen zeitig Zuhause sein, zum anderen aber auch dem starken Urlaubsverkehr, besonders am Fernpass, entgehen.

Um zehn nach Fünf ging es dann los und nach 90 min erreichten wir schon den Grenztunnel Füssen und somit die Autobahn A7. Wir kamen viel flüssiger voran als gedacht, kurios war nur die Temperaturentwicklung. Während im Süden die Klimaanlage bei über 30 Grad Höchstleistung verrichten musste, mussten wir - in Essen angekommen - fast die Heizung anstellen. 17 Grad und Dauerregen … ein unschönes Ende der Tour.
Aber nach der Woche konnte uns nichts erschüttern, schnell wurden die Bikes abgeladen und in Frank's Garage geparkt.

Fazit:
Endlich - Diese Woche hatte den Namen Motorradtour wieder redlich verdient. Fast 1700 Kilometer Asphalt haben wir unter unsere Räder genommen, mit nur einem Ruhetag konnten wir sehr gut leben.

Pfunds als Ausgangsort war nahezu perfekt. Zum einen kann man sternförmig in alle Richtungen fahren, zum anderen sind Michaela & Daniel mit ihrem Appart Collina die perfekten Gastgeber für uns. Vielen Dank - wir kommen wieder !