Mosel 2002
2.Tag: 347 km
Liesenich -> Bremm -> Alf -> Wittlich -> Landscheid -> Manderscheid -> Schutz -> Daun -> Dreis-Brück -> Bodenbach -> Hoffeld -> Blankenheim -> Schleiden -> Rurtalsperre -> Schleiden-Gemünd -> Mechernich-Denrath -> AS Wißkirchen -> AK Leverkusen -> AK Breitscheid -> Essen-Dellwig
Am nächsten Morgen war der gestrige Schock schon besser verdaut. Auch das Wetter meinte es heute gut mit uns, die Regenbekleidung packten wir beruhigt ganz nach unten in den Koffer. Nach einem kurzen Anruf bei Steffi machten wir uns auf den auf Weg. Zunächst ging es zurück zur Mosel. Bei Senheim bogen wir links auf die Bundesstraße 49. Wir erreichten Bremm, hier macht die Mosel eine 180Grad-Schleife, ein tolles landschaftliches Bild. Bei Alf ( das hat nichts mit dem Planeten Melmac zu tun ), verließen wir das Moselufer, folgten aber weiter der B 49 bis Wittlich. Dort ging es auf der B 50 weiter, die wir aber bei Landscheid verließen um auf kleinen, kurvigen Straßen das Motorradfahren zu genießen. Nun ging es richtig zur Sache, auf der sogenannten "Eifel-Ardennen-Straße" kamen wir zügig voran.
Nach einem Tankstop in Daun fuhren wir auf der B 421 und der B 410 weiter. Ab Dreis-Brück befuhren wir dann wieder kleinere Sträßchen. Über Bodenbach und Trierscheid fanden wir zur Bundesstraße 258, welche uns direkt zu unserem nächsten Pausenort nach Blankenheim brachte. Hier fiel uns am Ortseingang ein kleiner Imbiss auf, indem wir, in der Sonne sitzend, unsere Mahlzeit einnehmen konnten. Heute aßen wir mal Indisch - Indisch heißt natürlich Pommes/Currywurst. Ziemlich träge machten wir uns in Richtung Rurtalsperre auf. Die nächste Etappe war recht kurz und über Bundesstrassen erreichen wir schnell das Ziel. Hier an der Rurtalsperre ließen wir uns etwas Zeit und verfolgten mit regem Interesse das Treiben an der Staumauer.
Schon auf dem Weg hierhin machten wir mit Straßensperrungen für Motorradfahrer Bekanntschaft. Und wenn man diese "Verstrahlten" am Pumpwerk beobachtete, wusste man auch warum. Hier wollten Einige zeigen, wie toll sie doch Motorradfahren können. Und so wurde, zwischen den Spaziergängern, mit Vollgas auf einem Rad losgefahren. Schade, zwei von hinten landeten fast in der Hecke und man sah den knallroten Kopf unterm Helm hervorblitzen. Kopfschüttelnd traten wir den Heimweg an, der Rest unserer diesjährigen Tour bestand aus Kilometerfressen auf der Autobahn. In Wißkirchen fuhren wir auf die A 1. Nach einigen Kilometern ereignete sich doch noch ein kleiner Zwischenfall. Andis Mopped überraschte mit lauten Fahreigenschaften.
Also, ab auf den Parkplatz, Bandit checken. Schon kurze Zeit später erstellten wir die erste Diagnose: die Kette lief fast trocken. Andi kaufte sich an der Autobahntankstelle sehr kostengünstiges Kettenfett, einmal geschmiert und die Bandit schnurrte wieder vor sich hin. Die letzten Kilometer absolvierten wir ohne weitere Probleme und auch ohne größeren Stau, gegen 18.00 Uhr erreichten wir dann Essen. Unsere Jubiläumstour war zu Ende und nun hatte es uns auch erwischt. Bisher waren wir immer stolz ohne Unfall davongekommen zu sein, aber als Motorradfahrer sollte sich man der Gefahr immer bewusst sein. Letztendlich ist alles gut ausgegangen und während wir in der Efel rumkurvten, hatte Olaf natürlich nichts Besseres zu tun, als Steffi`s Motorrad aus dem Westerwald zu überführen ...
[Diashow "Mosel 2002"]
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