Südtirol 2006
6.Tag *Würzjoch*: 349 km
St. Ulrich -> Klausen -> Bozen -> Terlano -> Rifiano -> Jaufenpass -> Sterzing -> Penser Joch -> Sarntal -> Barbiano -> Würzjoch -> Predaces -> Grödner Joch -> St. Ulrich
Mit dem Jaufenpass, dem Penser Joch und dem Würzjoch-Pass standen heute 3 Zweitausender auf unserem Programm. Die Sonne ließ sich heute doch öfters blicken, aber starker Wind - insbesonders auf den Passhöhen - ließen den Tag sehr unangehm werden.
Aber alles der Reihe nach. Zunächst fuhren wir in Klausen direkt auf die Autobahn um sicher durch Bozen hindurch zu kommen. In Terlano verließen wir die Autostrada und durch schöne Weinberge ging es hinauf in Richtung Meran. Wiederum Dank des PDA's blieb das Chaos in Meran aus und wir befanden uns auf dem Anstieg zum Jaufenpass. Auf der Passhöhe blies der Wind von allen Seiten und wir trauten uns nicht den Helm abzusetzen. Das gleiche Unheil ereilte uns am schön zu fahrenden Penser Joch. Nun schnell ein paar Bilder geschossen und schon ging es direkt wieder hinab ins etwas wärme Sarntal. Nach einem kleinen Mittagssnack fuhren wir schnurstracks in Richtung Würzjoch-Pass. Dieser ist recht eng und unübersichtlich und daher auch für Busse und Gespanne gesperrt. Aus diesem Grund ist hier auch nicht viel los und wir kamen recht zügig auf dem Gipfel an. Hier gab es orkanartige Windböen, die einen längeren Aufenthalt nicht möglich machten. So langsam hatten wir aber auch die Schnauze voll von der kühlen Witterung, die Heizgriffe unserer Bikes verrichteten Höchstarbeit. Über Predaces und das Grödner Joch führte uns der Weg heim nach St. Ulrich. Als wir den Tag bei ein bis drei Bierchen ausklingen ließen, waren wir uns schnell einig, dass der Urlaub auch so langsam zu Ende sein könnte.
[Diashow "Würzjoch"]
7.Tag *Abschlussrunde*: 173 km
St. Ulrich -> Grödner Joch -> Corvara in Badia -> Passo di Valparola -> Passo di Falzarego -> Arabba -> Passo Pordoi -> Pozza di Fassa -> Karerpass -> Nigerpass -> Tiers -> Völs -> Seis -> Panider Sattel -> St. Ulrich
Da wir am Nachmittag die Motorräder verladen wollten, blieb und heute nur Zeit für eine kürzere Runde.
Wir entschieden uns für eine ähnliche Tour wie am ersten Tag. Auch das Wetter war wieder einmal ähnlich, dunkle Wolken begleiteten die letzten Kilometer der diesjährigen Tour. Zunächst ging es erneut über den Grödner Joch nach Corvara, gefolgt vom immer wieder schön zu fahrenden Passo di Valparola und dem Klassiker Passo di Falzarego. Nahtlos reiht sich der Passo Pordoi in die Liste der schönsten Pässe ein. Über Canazei und Pozza di Fassa gelangten wir zum Karer- und zum Nigerpass. Über Tiers, Seis und Kastelruth fuhren wir zum Panider Sattel, welche die letzte Passstraße in diesem Jahr sein sollte. Hier gab es zum Abschluß noch ein kleines Erlebnis. Frank's GS wollte einfach nicht anspringen, gerade als wir anschieben wollten überlegte sie es sich doch. Da wird wohl mal eine neue Batterie fällig sein, Frank !
Bis zum Hotel waren es nur ein paar Meter. Wir stellten unsere Motorräder zum Abkühlen ab und fuhren mit dem Wagen zu einem kleinen Bummel in den schönen Ort St. Ulrich ! Leider war es hier ein hoffnungsloses Unterfangen mittags eine Pizza essen zu gehen. "Pizza nur abends", schallte es uns mehrmals entgegen. Schließlich fanden wir doch noch ein kleines Cafè und ließen es und bei Weißbier und Bruschetta gut gehen.
In Rekordzeit wurden die Motorräder verladen und wir widmeten uns der guten italienischen Küche und verabschiedeten uns von unseren Gastgebern im Hotel Digon.
[Diashow "Abschlussrunde & Sightseeing"]
8.Tag *Abreise mit dem Auto*: 900 km
St. Ulrich -> Brenner -> Innsbruck -> Inntal -> München -> Nürnberg -> Würzburg -> Frankfurt -> Köln -> Essen
Auf unserer Heimfahrt passierte nichts Außergewöhnliches.
Ohne großen Stau kamen wir gut voran. Die meiste Zeit schüttete es aus Kübeln und ich war froh im Auto zu sitzen ! Wieder war die Reise mit dem Anhänger die richtige Wahl. 900 Kilometer im Regen - das macht wohl keinem Biker richtig Spaß !
Fazit
Das Fazit fällt in diesem Jahr sehr gemischt aus. Das Wichtigste ist natürlich, dass wir ohne Unfall nach Hause gekommen sind.
Einserseits schlug die recht kühle Witterung schon mächtig aufs Gemüt. Fast 1700 Kilometer bei 4 bis 10 Grad Celsius machen nicht immer viel Spaß. Andererseits hätte es auch die ganze Woche regnen können, immerhin konnten wir doch unzählige Kurven unter unsere Räder nehmen !
Auf Wiedersehen Italien ! Willkommen Österreich in 2007 !
Downloads
Karten [1.342 KB]
Motorrad Tourenplaner [12 KB]
Garmin *.gdb-Format [350 KB]




